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Angebot schreiben als Handwerker: So geht es schneller und ohne vergessene Positionen
Ein Handwerker-Angebot besteht aus Kopf mit Firmen- und Kundendaten, einer Leistungsbeschreibung mit Positionen, Mengen und Einzelpreisen, der Summe netto, Umsatzsteuer und brutto, dazu Ausführungszeitraum, Zahlungsbedingungen und Bindefrist. Bei Privatkunden gehört der Bruttopreis ins Angebot und der Lohnanteil getrennt ausgewiesen. Wichtig ist, dass Anfahrt, Entsorgung, Abdecken und Kleinmaterial nicht fehlen.
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Kostenvoranschlag im Handwerk: verbindlich, unverbindlich und wie weit Sie drüber dürfen
Ein Kostenvoranschlag ist eine fachliche Schätzung der Kosten und im Zweifel unverbindlich und kostenlos (§ 632 Abs. 3 BGB). Eine geringe Überschreitung muss der Kunde hinnehmen, als Richtwert gelten 15 bis 20 Prozent. Zeichnet sich eine wesentliche Überschreitung ab, müssen Sie den Kunden sofort informieren, er darf dann kündigen (§ 649 BGB).
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Angebot Maler: Vorlage mit allen Positionen für Malerarbeiten
Ein Maler-Angebot listet die Arbeiten raumweise in Positionen mit Menge, Einheit und Einzelpreis auf: Abdecken, Untergrund vorbereiten, Spachteln, Grundieren, Tapezieren, Streichen und Lackieren. Dazu gehören Anfahrt, Entsorgung, Kleinmaterial, die Aufmaßregel, Bruttopreis für Privatkunden und eine Bindefrist. So bleibt Ihr Angebot vergleichbar und vollständig.
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Angebot Elektriker: Vorlage mit Positionen für Elektroarbeiten
Ein Elektriker-Angebot listet Leitungen in Metern, Dosen, Schalter und Steckdosen in Stück und Verteilerarbeiten als eigene Positionen auf. Dazu gehören Schlitze stemmen und schließen, Prüfung und Messprotokoll, Anfahrt, Kleinmaterial und Entsorgung. Im Altbau sichern Sie sich mit Bedarfspositionen ab, für Privatkunden mit Bruttopreis und getrenntem Lohnanteil.
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Pflichtangaben im Handwerker-Angebot: Was rein muss und was nur sinnvoll ist
Für Angebote gibt es keine feste Pflichtliste wie für Rechnungen. Pflicht sind aber je nach Fall die Geschäftsbriefangaben Ihrer Rechtsform, die Informationen nach der DL-InfoV, bei Privatkunden der Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer nach § 3 PAngV und bei Verträgen außerhalb Ihrer Geschäftsräume oder per Fernkommunikation eine Widerrufsbelehrung.
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§ 35a EStG im Angebot: Lohn und Material trennen, damit der Kunde Steuern spart
Nach § 35a Abs. 3 EStG können Privatkunden 20 Prozent der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen im Haushalt von ihrer Steuer abziehen, höchstens 1.200 Euro im Jahr (Stand 2026). Material zählt nicht. Voraussetzung sind eine Rechnung mit erkennbarem Lohnanteil und eine Zahlung aufs Konto. Weisen Sie den Lohnanteil deshalb schon im Angebot getrennt aus.
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Angebot nachfassen als Handwerker: Wann, wie oft und mit welchen Worten
Fassen Sie drei bis fünf Werktage nach dem Versand das erste Mal nach, am besten mit einer kurzen Nachricht per WhatsApp oder einem Anruf. Ein zweites Mal kurz vor Ablauf der Bindefrist. Fragen Sie nicht, ob der Kunde sich entschieden hat, sondern ob Fragen offen sind. Danach lassen Sie es gut sein.
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Stundensatz berechnen als Handwerker: Rechnung Schritt für Schritt
Den Stundensatz berechnen Sie, indem Sie alle Jahreskosten des Betriebs inklusive Ihres eigenen Lohns, Wagnis und Gewinn zusammenzählen und durch die Stunden teilen, die Sie wirklich beim Kunden abrechnen können. Bei einem Ein-Mann-Betrieb sind das meist nur 1.100 bis 1.400 Stunden im Jahr. Daraus ergibt sich oft ein Satz von 70 bis 90 Euro netto.
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Abschlagszahlung im Handwerk: Wann Sie Geld verlangen dürfen und wie viel
Nach § 632a BGB dürfen Handwerker Abschläge in Höhe des Werts der bereits erbrachten Leistung verlangen, auch für eigens angefertigtes oder angeliefertes Material. Eine Anzahlung vor Arbeitsbeginn gibt es nur mit Vereinbarung. Beim Verbraucherbauvertrag dürfen alle Abschläge zusammen höchstens 90 Prozent der Gesamtvergütung betragen (§ 650m BGB).
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Angebot per App schreiben: Worauf kleine Handwerksbetriebe bei Software achten sollten
Eine gute Angebots-App für Handwerker nimmt Ihre eigenen Preise und Positionen, funktioniert am Handy, trennt Lohn und Material, zeigt Privatkunden den Bruttopreis und verschickt das Angebot per E-Mail oder WhatsApp. Achten Sie außerdem auf monatliche Kündbarkeit, keine Einrichtungsgebühr, Datenexport und Server in der EU.
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